BOUNCE - BON JOVI TRIBUTEBAND

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Und jährlich grüsst das Cobratier...

Tatsächlich ist es schon wieder ein Jahr her, dass Bounce in der Solinger Cobra die Jahreskonzertsaison eröffneten und ich hab wieder ne Nulleins Nummer auf meinem Ticket, weil ich zehn Minuten nach Freischaltung den Vorverkaufsbutton geklickt hab und dann wandere ich auch wieder als Erste in die Kultstätte Bouncscher Konzerttradition. Erstmal neues T-Shirt kaufen und sofort drüberziehen.

Johannes E. Brunn Es wird wieder ein kleines Bisschen anders... bereitet mich Stevie schon vor ein paar Tagen auf den anstehenden Abend vor. Ja, das macht neugierig aber da wir gerade im letzten Jahr soviel Verrücktes, Schräges, Phenomenales und Beängstigendes (das hat der Jojo so deklariert) erleben durften, bekomme ich beim besten Willen keine Idee, was da noch so Grossartiges passieren soll.

Allemal freu ich mich auf den Startfilm, der uns nach einer super Aufwärmperformance a lá Springsteen von Thomas Heinen und seiner Frau dargeboten wird. Nach der echt oscarverdächtigen CinemaxX Vorstellung, weiss ich nicht, wohin ich meine Erwartungen schrauben soll und dann passierts mal wieder... Bounce überraschen mit einer filmischen Glanzleistung und ich wage zu behaupten, ich bin nicht die Einzige, die sich bestens unterhalten fühlt und dem Totlachen sehr nahe ist.

Wir können wohl nun endgültig behaupten, wir sind Fans von begnadet schauspielernden Musikern!

Oli begrüsst die Masse mit einigen Oli-typischen Tanzeinlagen und weils so amüsant wie lehrreich ist, werden wir im Jubeln geschult und lernen einem ! folgt ein doppeltes YEAH YEAH, einfach aber wirksam, da muss keiner üben und alle machen gut mit, honorieren den Leinwandauftritt der Bouncer im Blaumann beim Versuch in Genisis zu tanzen (man erinnere sich an I can’t dance) und johlen Jeans neuen Freund Knotenknut (dem Lila-Tabu-Monster) zu! YEAH YEAH! Sie geben echt Alles an Gestik und Mimik und der Ruf übern Teich nach Herrn Oscar könnte langsam lauter werden. Ernsthaft betrachtet, ist dieses filmische Eröffnungsspektakel mal wieder ganz viel Arbeit und die Umsetzung von jeder Menge Kreativität. Wenn man dann noch weiss, dass sie es neben ihren Jobs machen und sich ausschliesslich für die geschätzten Fans so ins Zeug legen, dann ist es wieder an der Zeit für Hut ziehen und Verneigen!

Leinwand hoch, Vorhang beiseite und los gehts mit einer Show Marke Bounce vom Feinsten... und... Asche auf mein Haupt, ich kenne den Opener nicht. Dirty little secret gibts wohl auf der Have a nice day der Amis als letzten Track und genau mit dieser Scheibe begann meine Ignoranz gen Jersey... btw... heute Abend rockt es und Oli ist mit seinen Jungs bestens aufgelegt. Wie jedes Jahr, man ist höchst motiviert und sprüht vor Spiellaune und Energie.

Stevie am Piano Im Folgenden stelle ich fest, dass uns wieder eine neu gewürfelte Setlist um die Ohren tönt und die Stimmung ist von Beginn an ganz weit oben. Soweit ich es von vorn einsehen kann, haben ALLE bei raise your hands die Arme in der Luft. Das macht Spass! Ich erinnere mich noch an einen Cobragig, wo um mich herum einigen Leuten die Tränen liefen, diesmal erwische ich mich selber dabei... es passiert einfach bei ain’t a love song, ich habe letztes Jahr einen Freund verloren und bei dieser Melodie werden einfach Emotionen geweckt.

Es wird wieder ein kleines Bisschen anders und was Stevie damit meinte, wird klar, als der fleissige Yogi als Bühnenroadie dem Olav ein Chajon auf die Bühne trägt. Während Tom und Jeans auf Barhockern Platz nehmen, finden wir Oli und Jojo auf einer kleinen Seitenbühne wieder und damit sich die Beiden nicht fürchten, hat man sich Verstärkung eingeladen, eine junge Geigerin namens Jessica wird frenetisch begrüsst. Bounce goes Klassik? Nein, nein aber es klingt einfach super, wenn ein Streichinstrument zum Einsatz kommt, sowohl bei misunderstood als auch und ganz besonders bei Hallelujah, doch da steht Jojo schon wieder auf der grossen Stage und den Tastenpart auf Bühne zwei übernimmt unser aller Lieblingstechnikus Stevie!

Damit sind sie endgültig zu sechst, unsere Bouncer, denn Stevie macht auch vor seinen Knöpfen am Keyboard eine blendende Figur. Man sollte so einige Veränderungen beibehalten... nicht nur bei der Setlist. (es winkt der Zaunspfahl und es stellt sich die Frage, ob ein Herr N. auch singen kann?). Am Pult wird der gute Stevie perfekt von seiner Frau vertreten!

Ich bevorzuge seit geraumer Zeit kleinere Konzertlocations und liebe es, wenn es da warm und kuschlig rockt. Nun ist die Cobra nicht so winzig aber täusche ich mich oder tropft es hier heute von der Decke, weil der Laden dampft und bouncet wie aus einem Guss? Es ist wie es ist, ein genialer Bounce Abend und nicht zuletzt lädt Captain Crush alle Anwesenden mit der Beauty Queen from Mars zum Tanzen ein.

Jessica darf noch einmal mit ihrer Geige auf die Bühne und unterstützt die Jungs bei Last Man Standing.

Jessica Kohlmetz bei Bounce Bei who says you can’t go home präsentiert sich auch nochmal das Ehepaar Heinen. Die grosse Bouncefamily vor, neben und auf der Bühne, ein tolles Fest und alle haben Spass. Aber wir wären nicht in der Cobra, wenn es nicht ein kleines Bisschen anders wäre... du olle Schlange, was hast du gegen Bounce? Feuer im Gebälk, Feueralarm und diesmal brennt das Mikro durch, will sagen, die verflixte Technik macht Jeans nochmal unfreiwillig zum Knotenknut, lässt Yogi und Stevie auf der Bühne fast verzweifeln und den armen Oli auch mit Toms Mikro ein kleines Bisschen komisch klingen.

Wisst Ihr was? Hat keiner gemerkt und wers gemerkt hat, hats nicht so schlimm empfunden und schon wieder vergessen bevor der letzte Ton verklungen ist und jeder hofft inständig, dass uns die Cobra mit ihren Special-Bounce-Shows noch viele Jahre erhalten bleibt! ! = YEAH YEAH!

In Zeiten von Casting- und Superstarshows aller Art ist es nicht hoch genug einzuschätzen, was unsere Bouncer können und ehrlich für ihre Fans auf die Beine stellen. Gut, dass es sowas noch gibt!

Ätsch Herr Bohlen und Co! Ihr müsst suchen, das Supertalent, den X-Faktor, den Superstar, the Voice, den König... whatever... WIR haben das ALLES längst gefunden und wir geben sie nie wieder her!

Bounce!

Danke! S.

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